Was muss ich bei der Zubereitung von Fleisch im Dampfgarer beachten?

Dampfgarer sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Das ist auch nicht verwunderlich, denn die Geräte sind perfekt, um sich verschiedene Gerichte auf gesunde und vor allem schonende Weise zuzubereiten. Es ist weder Butter noch Fett nötig und trotzdem wird Fleisch, Gemüse, Fisch und vieles mehr bei hoher Temperatur mit Dampf gegart.

Zum aktuellen Dampfgarer Test

Ein Dampfgarer funktioniert ganz einfach: Man gibt die Lebensmittel in das Gerät – dabei kann man auch mehrere verschiedene Produkte nebeneinander legen, ohne dass sie einen anderen Geschmack annehmen – und startet den Garvorgang. Nun wird der Dampf im Garer auf rund 100 Grad Celsius erhitzt. Gemüse, Fleisch und anderes Gargut wird nun hervorragend auf diese Weise durchgegart. Dies nimmt je nach Lebensmittelart meist zwischen zehn und dreißig Minuten in Anspruch und dauert somit oft nicht länger als herkömmliches Garen auf dem Herd. Gegenüber dem klassischen Kochtopf hat dieses Gerät dennoch einen großen Vorteil: Es bleiben bis zu 50% mehr Vitamine in Obst und Gemüse enthalten, gleichzeitig behält es seine leuchtende Farbe und wirkt so später auf dem Teller viel appetitlicher.

Geflügel, Rind und mehr – Fleisch richtig im Dampfgarer garen

Oft benötigt man nicht einmal ein Rezept, um sein Gargut im Dampfgarer zu einem hervorragenden Gericht zu machen. Ganz egal, ob man Rinderrouladen, Gulasch, Tafelspitz oder auch Putenfilet in einem solchen Gerät zubereiten möchte – dampfgaren ist eine wunderbar gesunde Lösung. Darüber hinaus zeichnet sich das Gargut durch ein intensiveres Aroma und eine besonders zarte Konsistenz aus.
Vor allem bei Geflügel zeigt sich der Unterschied recht schnell. Während es oft auf dem Herd bzw. in der Pfanne trocken und zäh wird, kann man durch Dampfgaren den leckeren Fleischsaft erhalten und somit ein rundum perfektes Gericht genießen.

Weil das Gargut hierbei nicht in der Flüssigkeit liegt, kann diese auch nicht das Aroma „auswaschen“ – und die Inhaltsstoffe bleiben ebenfalls erhalten. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass durch den besseren Eigengeschmack weniger zusätzliche Würze nötig ist. Seien Sie also zunächst lieber etwas sparsamer mit Salz und Pfeffer, wenn Sie das erste Mal neue Rezepte ausprobieren. Natürlich ist es auch nicht nötig, Fett in das Gerät zu geben. Viele Menschen sind verwundert und begeistert davon, wie gut das Aroma von mit Dampf gegarten Gerichten ist.

Wer Fleisch dämpft, darf natürlich nicht erwarten, dass es auch braun wird, wie es beim Grillen oder Braten in der Pfanne der Fall wäre. Falls man dennoch nicht darauf verzichten möchte, besteht natürlich die Möglichkeit, das Fleisch vorher oder danach noch kurz scharf anzubraten, um den rauchigen Geschmack zu erhalten.

Es gibt die unterschiedlichsten Rezepte zum Garen mit Dampf. Nicht nur Fleischsorten wie Rind, Schwein, Huhn oder Pute lässt sich damit besonders gesund und vitaminreich zubereiten, auch Fisch, Gemüse, Obst und viele andere Lebensmittel werden darin perfekt gedämpft.
Der Vorteil: Gedämpfter Fisch zerfällt nicht so schnell wie im Ofen und behält dennoch seinen wunderbar aromatischen Geschmack. Beim Dämpfen herrscht im Gerät meist eine Temperatur zwischen 75 und 90 Grad – so ist sichergestellt, dass das in den Lebensmitteln enthaltene wertvolle Eiweiß nicht verloren geht.